ausrufIn der Gegend in der ich aufgewachsen bin hat man früher immer gesagt „er hat einen gezwitschert“ wenn man auf den massiv erhöhten Alkoholkonsum von anderen Leuten hinweisen wollte. Heute, in den Zeiten des Web 2.0, geht das natürlich nicht mehr. Twitter ist in aller Munde – na ja, Twitter ist auf jedem Bildschirm… Selbst in den Newslettern aus der Medienbrance die ich, aus beruflichen Gründen mehr oder minder regelmäßig lese, ist seit Wochen und Monaten jeden zweiten Tag ein Bericht über die Erfolgsgeschichte von Twitter zu lesen. Und auch wenn ich mich eigentlich Communityseiten wie Facebook, StudiVZ (und seine Ableger), MySpace und sogar Stayfriends mit viel Inbrunst verweigere, hab ich doch alle aus verschiedensten Anlässen zumindest einmal ausprobiert…

Also zwitscher ich mir auch einen. Ich geh sogar so weit ein PlugIn für diese Seite hier zu installieren. (Für ca. 5 Minuten – ich lösch es umgehend wieder, weil es mir einfach zu viel Platz wegnimmt.) Ich hab bisher nicht eine einzige Nachricht in die Weiten des WWW geschossen. Und ganz ehrlich: Ich wüsste zur Zeit auch gar nicht, was ich schreiben sollte. Auf der Arbeit hab ich keine Zeit und zu Hause keine Lust. Und ich denk auch nicht, dass es einen einzigen Menschen gibt, der wissen will ob ich vor 5 Minuten einen festen Stuhlgang hatte… SMS per Handy find ich nützlich aber Twitter? Der Hype darum erschließt sich mir bisher nicht. Na, vielleicht ändert sich das noch mal.

Aber egal. Hier ist mein Twitter-Account. Wer mich also „verfolgen“ will, der tue das ruhig.

I lead and you can follow. 😉