Ein unerfahrener Dämonenhüter in Seattle, das kann nur Chaos geben. Und zwar wortwörtlich. Denn Dämonen sind das personifizierte Chaos.


Nate lebt mit seinen drei Gefährten Pernikus, dem grünen Hauskobold, Flappy, dem Winddämon, aussehend wie ein papageienähnlicher Drache mit Reptilienflügeln und Nikolai, einem 30 cm großer, bulliger Dämon wie ein russischer Gewichtheber mit zu viel Kraft in einem Haus in Seattle, und das leider seit einigen Wochen alleine, denn sein Mentor Dhaliwahl ist gestorben. Seitdem wacht er alleine über ein Haus voller Dämonen, seien es die Lärmdämonen Holzmaske und Eisenmaske, die sich ständig streiten oder der senffarbene Teppich, der gerne Streiche spielt…
Als hätte er damit nicht so schon bis über beide Ohren genug zu tun, lebt im Keller noch ein Ungeheuer, ein Dämon der ersten Klasse, das TIER.

Nate bezieht seine Weisheiten aus dem Dämonenhüter-Kompendium, einem dicken
Wälzer, in dem alle seine Vorgänger ihre Lebenserfahrungen niedergeschrieben haben.
Leider in allen Sprachen der Welt.

Eines Tages taucht der dürre Mann auf, der sich selbst als den Meister des Chaosss
bezeichnet. Er ist der gescheiterte frühere Lehrling von Nates Mentor. Und sinnt auf
Rache. Auch er hat drei Gefährten: Kail, den Spalterdämon; Zunder, den Feuerball und
Verwüster und Glump, einen klebrigen grünen Ekeldämonen.

Während eines Dates mit dem Mädchen Sandy, vor dem der Meister immer gewarnt
hat (also vor Mädchen im Allgemeinen, nicht vor Sandy im Besonderen) passiert das
Schreckliche: Das TIER wird während eines Einbruchs von den halbstarken Skatern
Richie und Gus aus Versehen frei gelassen. Und seine Lieblingsspeise sind streunende
Kinder.

Damit beginnt die wilde Jagd auf Leben und Tod durch Seattle und durch ein Haus, in dem
die Hölle los ist…

Hiermit lege ich allen diese kurzweiligen 220 Seiten ans Herz. Wer auf schrägen Humor
und phantasievolle, dämonische Lektüre steht: unbedingt kaufen! Und zum Glück geht’s hier auch noch weiter! (Rezension folgt.)

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Mario