Britannica und ich – Von einem, der auszog, der klügste Mensch der Welt zu werden
“Vielleicht werde auch ich ein bisschen schlauer – ich hoffe es zumindest. Allgemeinwissen kann man nie genug haben.”
Ich habe dieses Buch
auf eine Empfehlung hin gelesen. Eigentlich mag ich keine Empfehlungen, weil sie meine eh schon mehr als 200 Bücher umfassende Wunschliste nur noch unschaffbar länger macht. Trotzdem konnte ich diesem Buch nicht widerstehen. Schließlich erhöht es meine Chancen auf die Million bei „Wer wird Millionär“.
Der Autor des Buches hat es sich zum Ziel gemacht, in einem Jahr die 33.000 Seiten, 65.000 Einträge, 44 Mio. Worte umfassende Encyclopaedia Britannica durchzulesen und damit der klügste Mensch der Welt zu werden. Von A wie A-ak bis Z wie Zywiec.
So kenne ich jetzt das beste Scrabble-Wort aller Zeiten (QA = babylonisches Hohlmaß); weiß, dass das Wort Cappuccino seinen Namen von den Kapuzinermönchen hat, (deren Kutten hellbraun waren, wie Kaffee mit aufgeschäumter Milch) und verstehe endlich, warum die Tomate aus botanischer Sicht nicht als Gemüse sondern als Obst gilt (alles was Samen hat, ist Obst, basta! Und der Kürbis ist übrigens eine Beere!)
Sollten Euch das allerdings zu viele unnütze Informationen sein, so freut Euch auf die verschiedensten Todesursachen (gerne durch Mord) diverse A bis F-Promis aus allen Jahrhunderten (aber lest selbst).
Leider behandelt das Buch auch viele Themen, die entweder niemand wissen will (David Garrick = berühmter Shakespeare-Mime) oder die für uns in Deutschland eher uninteressant sind (oder wusstet Ihr, dass Alex Trebek der Moderator des amerikanischen Jeopardys ist?)
Alles in allem ist es aber eine gelungene Mischung aus informativen Fakten, lustigen Anekdoten des Autors und der netten Idee, das Buch alphabetisch nach Schlagwörtern wie eine Enzyklopädie aufzubauen. Geballtes Wissen auf 400 Seiten, wen das nicht abschreckt, der sollte auf jeden Fall zugreifen.
schreibt ab heute hier für Euch – wenn dieser klitzekleine Testballon bei Euch ankommt – Artikel und Rezensionen zu Büchern und Brettspielen. Geld kriegt die Arme von mir allerdings keines dafür – DAS kann ich mir nicht leisten *g, sondern nur das, was ihr flattrt oder über die Amazon-Links im Artikel kauft.
Fragen könnt ihr, wenn ihr wollt, direkt an leseeule[ät]katzenfuttergeleespritzer.de stellen. Außerdem bin ich sicher, freut sie sich über Kommentare.
Also unterstützt sie großzügig
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